Kyoto, Japan
Vom Koyasan aus geht es weiter nach Kyoto, das 1.000 Jahre lang die Residenz des Kaisers und die Hauptstadt Japans war. Heute ist Tokio die Residenz und Hauptstadt des Kaisers. Kyoto beherbergt über 2.000 buddhistische und schintoistische Tempel. Der Nanzenji-Tempel und der alte Toji-Tempel aus dem Jahr 796 sind nur einige Beispiele dafür. Der Kinkakuji (Goldener Pavillon) ist vielleicht der berühmteste Tempel und ein gutes Beispiel für die prächtige Architektur. Neben den vielen bekannten Tempeln gibt es in Kyoto auch viele unentdeckte malerische Orte. In der Umgebung des Kiyomizu-dera-Tempels finden Sie kleine Läden mit traditionellem Kunsthandwerk. Kyoto kann übrigens auch gut mit dem Fahrrad erkundet werden. Die Stadt ist weitgehend flach, und an den Sehenswürdigkeiten gibt es Abstellmöglichkeiten für Fahrräder.
In Kyoto ist die japanische Gartenarchitektur entstanden, die Landschaften in kleinem Maßstab nachbildet. In der Nähe des Ryoanji-Tempels kann man zum Beispiel eine Felsenlandschaft aus Kies sehen. Abends sollten Sie die schmale Straße Pontocho entlanggehen, in der sich zahlreiche Restaurants in traditionellen Holzhäusern befinden. Nachts sind sie wunderschön mit Laternen beleuchtet. Es kommen viele Japaner und Touristen hierher, um eine Mahlzeit zu genießen.
Japan, Nara, Park, Rehe, japan hokkaido reisenVon Kyoto aus machen wir einen Tagesausflug in die Stadt Nara, die Hauptstadt Japans im 8. Jahrhundert. Die meisten Denkmäler befinden sich am Rande der Stadt in einem schönen Park, in dem zahme Hirsche leben. In diesem Park befindet sich auch der 49 Meter hohe Todaiji-Tempel, das größte Holzgebäude der Welt. Im Inneren des Tempels finden Sie eine der größten bronzenen Buddha-Statuen der Welt und beeindruckende, sieben Meter hohe Nio-Statuen aus Holz.
Auf dem Rückweg von Nara nach Kyoto besuchen wir den Fushimi-Inari-Tempel. Auf dem Gelände dieses Tempels befinden sich Hunderte von roten Torii, die einen Weg durch den Wald bilden. Ein großartiger Ort, um Fotos zu machen und an den kleinen Tempeln und Restaurants vorbeizuschlendern, die auf dem Berg in der Nähe des Tempels verteilt sind.